Aktuelle Themen

Fahrradtour durch Teltow

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                          Start unserer Fahrradtour am 20.06.20 in Seehof

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Unsere erste Station waren die Bienenstöcke von Sigrid Karrasch auf dem Gelände der Deutschen Bahn zwischen den Gleisen der S-Bahn und der Regionalbahn. Hier haben wir viele interessante Informationen über das Leben der Bienen erfahren. Vielen Dank Sigrid.

Wir radelten  über den Grenzstreifen in Richtung des vergessenen Dorfes Ostdorf. Üppige Vegetation erschwerte uns den Weg.

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Heinz schlug vor, dass wir uns den Baumlehrpfad in  Birkenhain anschauen könnten. Auf private Initiative und Kosten von Bürgern wurden die „Bäume des Jahres“ von 1989 bis 2020 gepflanzt.

Wow, – welch ein Projekt.  Bürger setzen sich für so eine tolle Sache ein und verwirklichen sie auf eigene Kosten!

Und damit noch nicht genug,  in Teltow wurde jetzt der gleiche Baumlehrpfad von denselben Bürgern initiiert, bezahlt und errichtet. Er ist im Musikerviertel zu bewundern.

Wir radelten weiter über Großbeeren in Richtung Stahnsdorf.

Unsere letzte Station war die Streuobstwiese Stahnsdorf des BUND Berlin. Nach einem gemütlichen Picknick zeigte uns Anna die örtlichen Gegebenheiten:  die Skudden (Schafe), die die Wiesen mähen, einen schönen Blühstreifen für die Insekten und natürlich die vielen Obstbäume. Die Arbeiten auf den Streuobstwiesen werden von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt. Auch dieses Projekt hat uns sehr gefallen und beeindruckt.

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Es war eine Fahrradtour, auf der wir viel über die Stadt Teltow und ihre Umgebung erfahren  und kennengelernt haben. Vielen Dank Elisabeth für diese wunderbare Tour.

Karin im Juni 2020


Silvester in Teltow

Aufbauend auf das Thema des letzten Teltower Salons „Böller – nein danke!“ gibt es jetzt eine Petition, die für ein friedliches Silvesterfeiern wirbt, welches Menschen, Tieren und Umwelt Freude bereiten kann. Es werden noch einige Unterschriften benötigt…Screen Shot 2020-04-16 at 13.08.48


Illegale Mülldeponien in Brandenburg und Deutschland – Unglaublich, aber wahr!

Der Journalist Michael Billig schaut hinter die Kulissen der deutschen Abfallwirtschaft. Auf seinem Blog und unter muellparadies.de gibt er eindrückliche Einblicke.

Blog: muellrausch.de
Interaktive Karte: muellparadies.de

Screen Shot 2019-02-17 at 13.57.44Bild: http://muellparadies.de/#


Erhalt der Osdorfer Straße

BoomTown braucht Baum-Power – für saubere Luft und kühles Klima
Teltow gilt als die am schnellsten wachsende Mittelstadt Deutschlands. Boomtown hat jetzt über 26000 Einwohner. Umso wichtiger ist es, das wenige Grün der Stadt insbesondere den alten Baumbestand der Osdorfer Straße zu bewahren.
Alte Bäume und Sträucher funktionieren für ihre direkte Umgebung wie eine natürliche Klimaanlage, die staubige und trockene Luft der Stadt wird gekühlt, gefiltert, befeuchtet und bodennah zurückgeführt.
Eine alte Buche kann bis zu 24 Kilogramm CO2 aufnehmen, so viel wie ein Kleinwagen auf 150 km in die Luft pustet. Sie filtert Schadstoffe aus der Luft: Bakterien, Pilzsporen und Staub und produziert rund 11.000 Liter Sauerstoff. Das entspricht etwa dem Tagesbedarf von 26 Menschen. Sie verdunstet täglich bis zu 500 Liter Wasser – das ist der Inhalt von etwa vier Badewannen.

Artensterben stoppen – Lebensraum erhalten
Nicht zuletzt ist die Osdorfer Straße Lebensraum für viele verschiede Tierarten, zum Beispiel Vögel, Fledermäuse, Reptilien und Insekten.
Stieglitz, Elster, Grünfink, Kohlmeise und Ringeltaube brüten im alten Baumbestand aber auch Amseln, Mönchsgrasmücke und viele weitere Kleinvögel nutzen die Allee als Lebensraum. Die bekannteste unter ihnen, die Kohlmeise ist ein Höhlenbrüter und nutzt gern Spechthöhlen in alten Bäumen, um ihre Jungen aufzuziehen. Um die vielen hungrigen Schnäbelchen zu stopfen, müssen die Eltern pausenlos im Einsatz sein. Zu Spitzenzeiten kommen sie im Minutentakt mit Futter an die Bruthöhle. Sie sammeln unzählige Blattläuse, Raupen und Spinnen von Blättern und Zweigen und leisten auf diese Weise nebenbei einen nicht zu unterschätzenden Beitrag bei der biologischen Schädlingsbekämpfung. Nistkästen als Ersatzbrutplatz nützen, wenig wenn der Lebensraum und die Nahrung fehlt. Der Lebensraum in dem Tiere leben und sich ernähren muss erhalten und geschützt werden.

Mensch und Natur- Erholung pur
Nicht zu vergessen ist unser Aller Wohlfühlfaktor, ob beim Spazierengehen oder auf dem Drahtesel durch die Osdorfer Straße. Ersatzpflanzungen sind oft erst in 50 bis 100 Jahren soweit, dass sie die gleiche Leistung und den erhofften Erholungswert erbringen können.
Grüne Städte sind ein Plus und machen erst das Leben in der Stadt angenehm und locken Besucher und neue Bewohner an. Gerade in einer sich stark entwickelnden Stadt sind alte Bäume ein zu erhaltendes Kleinod. Alles andere kann man gestalten – alte Bäume jedoch nicht. Einmal weg, immer weg für viele Jahrzehnte.

– Antje Drangusch im September 2018



Familienstadt Teltow

Eine Umfrage der Initiative „Familienstadt Teltow“ erkundet Meinungen über und Wünsche für die Familienfreundlichkeit der Stadt. Jede gute Idee und Vorschlag ist willkommen:
http://familienstadt-teltow.de


Es wird laut – Teltow bekommt Fluglärm

Der Flughafen BER befindet sich noch im Bau, über die Flugrouten wird gestritten. Eine Verfassungsklage gegen ein Nachtflugverbot ist gescheitert (Bericht auf rbb24).

Für AnwohnerInnen bedeutete das (auch nachts):

Lärm
Flugzeuge sind laut. Ein Flughafen in der Nähe (vor allem ein internationales Drehkreuz für Berlin) bringt Beschallung von oben.
Der deutsche Fluglärmdienst e.V. stellt einen Fluglärmberechner zur Verfügung. Mit Messstation für Teltow: http://www.dfld.de/Mess/Mess.php?R=2

Umweltschädigung
Werden Kohlenstoffdioxid, Stickoxide, Wasserdampf, Ruß und andere Emissionen in großer Höhe ausgestoßen, ist der Effekt dieses Ausstoßes um ein Vielfaches größer als am Boden. Sie erhöhen den menschengemachten Treibhauseffekt, welcher für den Klimawandel hauptsächlich verantwortlich ist.
Der NABU berechnet, dass ein Flug nach Teneriffa so klimaschädlich sei wie ein ganzes Jahr Autofahren (NABU, 1.8.2018, https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/luftverkehr/kerosinsteuer.html).
Mehr Informationen zum persönlichen Klimabudget stellt atmosfair bereit: https://www.atmosfair.de/de/gruenreisen/persoenliches_klimabudget/

Engagiert dagegen ist die Bürgerinitiative „Teltow gegen Fluglärm“. http://www.teltowgegenfluglaerm.de

Kontakt: buero@teltowgegenfluglaerm.de


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